Facebook Privatsphäre-Einstellungen setzen

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Wie kann ich meine Privatsphäre bei meinem Facebookaccount schützen?
In diesem Artikel werden die wichtigsten Einstellmöglichkeiten kurz vorgestellt. Allerdings ändert Facebook seine Funktionalität und auch seine Nutzungsbedingungen von Zeit zu Zeit, so dass man regelmäßig ein Auge auf entsprechende Meldungen und auf die Einstellungen in seinem Facebook-Profil haben sollte.Ein anderer Artikel in diesem Wiki beschreibt alllgemein, auf welche (weiteren) Dinge man bei der Facebookbenutzung achten sollte.


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Privatsphäreeinstellungen in Facebook gelten vielen als unübersichtlich und gut versteckt. Dennoch sollte man sich die Zeit nehmen, und diese Einstellungen kontrollieren und gegebenenfalls anpassen, falls man wenigstens zu einem gewissen Grad Einfluß nehmen will, wohin die Daten des eigenen Facebookaccounts übertragen werden. Die Grundeinstellungen sind in vielen Fällen recht offenherzig gesetzt.

Profil

Menupunkt "Profil", dort "Profil bearbeiten" wählen

In seinem Profil kann man seinen Namen, Anschrift, Biographie und Interessen eintragen oder gar ein Foto hochladen. Am linken Rand des Profileditors kann man die einzelnen Unterpunkte auswählen. Hier sollte man genau abwägen, welche Dinge man von sich preisgeben will, denn häufig ändert man im Laufe der Zeit die Ansicht, was andere wissen dürfen, oder man lädt nach und nach weitere Facebookfreunde (vielleicht aus dem Arbeitsumfeld) ein und denkt dann nicht mehr daran, was man früher einmal preisgegeben hat. Eine Faustregel sagt, man solle nichts von sich preisgeben, bei dem man Probleme damit hätte, wenn es auf der Titelseite einer Zeitung bekanntgegeben würde. Da man zudem auch Daten über andere (Freunde, Familienmitglieder, Beziehungspartner) eingeben kann, sollte man jeden(!) Betroffenen vorher fragen, ob er damit einverstanden ist, dass man in dort nennt.

Einige dieser Daten (Geschlecht und Geburtstag) sind Pflichtangaben, bei denen man aber einstellen kann, dass sie nicht im Profil sichtbar sein sollen.

Kontoeinstellungen

Menupunkt "Konto", dort in der Liste "Kontoeinstellungen" wählen.

Dieser Menupunkt behandelt im Wesentlichen Zusatzeinstellungen des Facebookaccounts, wie etwa die Sprache oder die Benachrichtigungsoptionen. Allerdings kann man dort auch Netzwerken beitreten, was im Zweifelsfall für andere sichtbar ist, oder weitere Dienste anfordern, die eventuell die Angabe von Kontonummern oder Handynummern erfordern. Außer bei der Spracheinstellung und den Benachrichtigungen, sollte man die Dienste nur nutzen, wenn man genau weiß, dass man sie will und was sie tun.

Im Reiter Facebook-Werbeeinstellungen verbergen sich zwei Einstellungen, die es Facebook erlauben, eigene Empfehlungen oder Aktionen in Werbeanzeigen einzubauen. Diese werden per Grundeinstellung allen Freunden gezeigt. In diesen Werbeanzeigen wirbt man quasi mit seinem eigenen Namen für Dinge, mit denen man irgendwie in Verbindung steht. Da eine solche Werbung wie eine persönliche Empfehlung aussehen kann, kann sie Freunde verwirren oder gar verägern, wenn diese die Anzeige nutzen und hinterher den Freund dafür verantwortlich machen, wenn sie unzufrieden sind. Wer kein Risiko eingehen will oder sich nicht für Werbezwecke hergeben mag, setzt beide Einstellungen auf "Niemand" (Achtung jede der beiden Einstellungen hat einen eigenen "Speichern"-Button und muss einzeln umgestellt werden).

Privatsphäre-Einstellungen

Menupunkt "Konto", dort in der Liste "Privatsphäre-Einstellungen" wählen

Dieser Punkt ist die Startseite für zahlreiche Einstellungen, die man auch alle durchsehen sollte

Auf Facebook vernetzen

Link "Einstellungen anzeigen" auf der "Privatsphäre-Einstellungen" anklicken

Die einzelnen Punkte lassen sich gezielt vor anderen verbergen, so dass man zum Beispiel festlegen kann, wer einem Nachrichten schicken kann. Die Punkte sind:

  • Nach dir auf Facebook suchen
  • Dir Freundschaftsanfragen schicken
  • Dir Nachrichten schicken
  • Deine Freundesliste anzeigen
  • Deine Ausbildung und deinen Beruf anzeigen
  • Deinen derzeitigen Wohnort und deine Heimatstadt anzeigen
  • Deine Vorlieben, Aktivitäten und andere Verbindungen anzeigen

Neben jedem Punkt gibt es eine Beschreibung, die relativ gut erklärt, worum es bei diesem Punkt geht. Daneben befindet sich ein Auswahlknopf mit dem man folgende Optionen einstellen kann:

  • Alle
  • Nur Freunde
  • Freunde von Freunden

Teilweise gibt es für einige Punkte die zusätzliche Option "Benutzerdefiniert". Diese öffnet ein weiteres Fenster mit einer Auswahl, die auch die Punkte "Bestimmte Personen" oder "nur ich" beinhaltet.

Die ersten drei Punkte beschränken andere in ihrer Möglichkeit, deinen Facebook-Account zu finden und mit dir Kontakt aufzunehmen. Wenn du viele Kontakte haben willst, ist "Alle" vermutlich die richtige Option. Je größer die Einschränkungen, desto kleiner wird der Kreis derjenigen, die einen auffinden oder kontaktieren könnten.

Die letzten vier Punkte geben teilweise intime Details über den Accountinhaber preis. Hier sollte man "Alle" nur dann einstellen, wenn man einen guten Grund dafür hat, selbst wenn man meint, die Angaben gar nicht gemacht zu haben (einige Angaben füllen sich automatisch etwa durch das Drücken eines "I like"-Buttons). Die Einschränkung auf "Nur Freunde" oder gegebenenfalls noch weiter eingeschränkt ist fast immer empfehlenswert.

Der Knopf "Vorschau auf mein Profil" gibt einen unverbindlichen Eindruck, was ein beliebiger Nutzer ("Alle") von dir sehen kann.

Inhalte auf Facebook teilen

Dieser Block zeigt an, welche Nutzergruppen, die von dir erzeugten oder dich betreffenden Inhalte sehen oder in einigen Fällen setzen dürfen.

Die einzelnen Punkte sollten selbst erklärend sein und lauten:

  • Status, Fotos und Beiträge
  • Biografie und Lieblingszitate
  • Familie und Beziehungen
  • Fotos und Videos, in denen du markiert wurdest
  • Religiöse Ansichten und politische Einstellung
  • Geburtstag
  • Genehmigung zum Kommentieren deiner Beiträge
  • Orte, die du besuchst
  • Kontaktinformationen

Am Rand gibt es einige Vorgaben, die alle genannten Punkte auf einen Schlag umstellen. Diese Umstellung geschieht sofort und man kann einmal alle durchprobieren, um zu sehen, wie sich das auswirkt. Die Einstellung "Empfohlen" sei dabei eher nicht empfohlen, da sie viele Inhalt weit sichtbar macht. Besser erscheint "Nur Freunde" oder "Benutzerdefiniert". Bei letzterem kann man alle Punkte per Hand setzen, indem man auf den Link "Benutzerdefinierte Einstellungen" klickt. Über diesen Link gelangt man zu einer Unterseite, wo man die Verbreitung seiner Daten je nach Datenart auf bestimmte Nutzergruppen einschränken kann oder deaktivieren kann. Wichtig zu wissen ist, dass man beim Einschränken auf Personenkreise den Punkt "Benutzerdefiniert" auswählen kann, der einem dann auch die Optionen "Bestimmte Personen" oder "nur ich" anbietet. Folgende Einstellungen lassen sich derzeit vornehmen:

Dinge, die ich teile

In der Rubrik "Dinge, die ich teile" kann man die Personengruppen eingrenzen, die Zugriff auf die genannten Datensätze haben sollen, die man selber eingeben hat:

  • Beiträge von mir (Standardeinstellungen für Beiträge, einschließlich Statusmeldungen und Fotos)
  • Familie
  • Beziehungen
  • Interessiert an
  • Biografie und Lieblingszitate
  • Webseite
  • Religiöse Ansichten und politische Einstellung
  • Geburtstag
  • Orte, die du besuchst

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die "Freunde, die gerade hier sind" - Funktion zu deaktivieren

  • Mich im „Personen, die jetzt hier sind“-Abschnitt anzeigen nachdem ich angegeben habe, wo ich mich befinde (Für Freunde und Personen sichtbar, die sich in der Nähe befinden)

Weiterhin gibt es den Link "Privatsphäre-Einstellungen für bestehende Fotoalben und Videos bearbeiten.", wo man für jedes Foto oder Video einzeln festlegen kann, für welche Nutzer dieses sichtbar ist.

Dinge, die andere Personen teilen

Die Rubrik "Dinge, die andere Personen teilen" berücksichtigt, dass auch andere Facebook-Nutzer, die Möglichkeit haben, Daten über einen selbst zu verbreiten oder zu beeinflussen. Diesen Zugriff kann mit mit den folgenden Optionen auf bestimmte Personengruppen begrenzen oder ganz verbieten:

  • Fotos und Videos, in denen du markiert wurdest

Legt fest, wer sehen wird, dass du in einem Foto oder Video markiert (getaggt) wurdest.

  • Genehmigung zum Kommentieren deiner Beiträge (Einschließlich Statusmeldungen, Pinnwandeinträge von Freunden und Fotos)
  • Freunden Fotos von mir vorschlagen (Wenn ein Foto nach mir aussieht, meinen Namen vorschlagen)

Eine automatische Gesichtserkennung, die Gesichter auf Fotos erkennt. Wenn diese meint, dein Gesicht zu erkennen, schlägt sie anderen Nutzern vor, dich auf diesem Bild zu markieren.

  • Freunde können an meine Pinnwand posten
  • Pinnwandeinträge von Freunden
  • Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde

Kontaktinformationen

In der Rubrik "Kontaktinformationen" legt grenzt man den Zugriff auf die eigenen Kontaktdaten auf Nutzergruppen ein:

  • Anschrift
  • IM-Nutzername
  • Email-Adresse

Anwendungen und Webseiten

Der Klick auf "Bearbeite deine Einstellungen" für zu einem Untermenu, in dem man die Datenweitergabe an andere Anwendungen steuern kann. Diese Anwendungen können etwa Spiele, aber auch andere Anwendungen sein, die häufig von Drittanbietern erstellt werden werden, und Daten von Facebook nutzen. Da hier Daten zusätzlich auch noch Facebook verlassen, sollte man darüber nachdenken, alles zu verbieten, was man nicht kennt und nicht braucht. In dem Untermenu gibt es folgende Punkte:

  • Anwendungen, die du verwendest
Liste der Anwendungen, die man verwendet. Normalerweise ist dort der "Marketplace" eingetragen, denn man gegebenfalls erst mal stehen läßt. Alle anderen Anwendungen hat man vermutlich selbst authorisiert und muss entscheiden, ob man sie wirklich behalten oder doch lieber entfernen will.
  • Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind
Hier geht es letztlich darum, welche Informationen Deine Freunde über Dich an Anwendungen verraten dürfen. Nach Klick auf Einstellungen bearbeiten, kann man jeden Inhalt einzeln abwählen, was man auch tun sollte, wenn man kein besonderes Interesse daran hat.
  • Aktivitäten in Spielen und Anwendungen
Hier werden deine Erfolge in Spielen (und damit indirekt auch deine Spielzeiten) auf deinem Profil veröffentlicht. Auch wenn solche Fleißkärtchen das Ego streicheln, verraten sie doch etwas viel und nerven unter Umständen die meisten der Leser. Wenn man darauf verzichten kann: "Benutzerdefiniert" und dann "Nur ich" auswählen.
  • Umgehende Personalisierung
Facebook bemüht sich nach Auswahl dieses Menuknopfes, sehr genau die Vorteile der "Umgehenden Personalisierung" auf Partnerseiten zu beschreiben. Mir persönlich wird der Nutzen, den ich dabei haben soll, nicht klar und ich will nicht, dass ich einfach so personalisiert werde. In dem Fall: das Häkchen vor "Umgehende Personalisierung auf Partnerseiten zulassen." entfernen.
  • Öffentliche Suche
Die öffentliche Suche ist wieder so eine Sache. Es geht darum, ob dein Facebook-Profil von Suchmaschinen gefunden und angezeigt werden soll. Wenn man das öffentliche Profil kurz hält und hohe Privatsphäreeinstellungen setzt erfahren die Suchenden nur dass es einen Account (ggf. mit Foto) zu einem bestimmten Namen gibt. Wer das auch nicht will: den Haken vor "Öffentliche Suche aktivieren" entfernen.

Blockierlisten

Über den Link "Bearbeite deine Listen" gelangt man in ein Untermenu, indem man einzelne Nutzer oder Anwendungen gezielt blockieren kann. Dort gibt es drei Punkte, die dort auch genauer erklärt werden, obwohl sie eigentlich auch selbst erklärend sind:

  • Nutzer blockieren
  • Anwendungsanfragen blockieren
  • Veranstaltungseinladungen blockieren

Kontrolliere die Inhalte, die du mit anderen teilst

Unter diesem Menupunkt präsentiert Facebook seine eigene Erklärung der Privatsphäreoptionen. Wer die Einstellungen noch einmal aus der Sicht von Facebook erklärt haben will, kann dort nachlesen.

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Dieser Artikel gehört zu folgenden Kategorien:  "Computer"



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