Geld verdienen im Internet: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen, sind im Allgemeinen bei Weitem schlechter als es den Anschein hat. Wenn man genauer hinsieht, wird man feststellen, dass die weitaus meisten Webseiten, dies auch gar nicht versuchen. Auf professioneller Ebene sind da die großen Firmen und Institutionen zu nennen, die das Internet zwar zur Produktinformation und zum Kundenkontakt nutzen, aber direkt über das Internet kein Geld verdienen. Dazu kommen unzählige kleine Anbieter, die Informationen und Dienste auf ihrer Webseite aus Spaß oder Idealismus veröffentlichen und nicht, um damit Gewinn zu erzielen. Auch wenn viele dieser Seiten durch Werbung oder andere Mittel etwas Geld verdienen wollen, muss man hier ganz deutlich Ursache und Wirkung trennen und darf sich nicht blenden lassen.  
 
Die Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen, sind im Allgemeinen bei Weitem schlechter als es den Anschein hat. Wenn man genauer hinsieht, wird man feststellen, dass die weitaus meisten Webseiten, dies auch gar nicht versuchen. Auf professioneller Ebene sind da die großen Firmen und Institutionen zu nennen, die das Internet zwar zur Produktinformation und zum Kundenkontakt nutzen, aber direkt über das Internet kein Geld verdienen. Dazu kommen unzählige kleine Anbieter, die Informationen und Dienste auf ihrer Webseite aus Spaß oder Idealismus veröffentlichen und nicht, um damit Gewinn zu erzielen. Auch wenn viele dieser Seiten durch Werbung oder andere Mittel etwas Geld verdienen wollen, muss man hier ganz deutlich Ursache und Wirkung trennen und darf sich nicht blenden lassen.  
  
Wenn zum Beispiel jemand als Hobby eine aufwändige Informationsseite zu einem Thema erstellt und damit auch Besucher erreicht, so ist es für ihn nahe liegend diesen Erfolg mit einigen Werbebannern nutzen, um ohne zusätzlichen Aufwand noch einige Euros nebenher zu verdienen. Das tut er jedoch nachträglich und zusätzlich. Er hat diese Seite nicht wegen der Werbeeinnahmen erstellt und die Werbeeinnahmen stehen auch äußerst selten in einem Verhältnis zum Aufwand. Oder, umm es in einem Bild aus dem realen Leben auszudrücken: wer gut musizieren kann, kann sich, wenn er mag, als Straßenmusiker ein paar Euro dazu verdienen. Sich extra ein Musikinstrument zu kaufen und das komplett neu zu erlernen, um anschließend als Straßenmusiker aufzutreten, ist ein unsinniges Unterfangen.
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Wenn zum Beispiel jemand als Hobby eine aufwändige Informationsseite zu einem Thema erstellt und damit auch Besucher erreicht, so ist es für ihn nahe liegend diesen Erfolg mit einigen Werbebannern nutzen, um ohne zusätzlichen Aufwand noch einige Euros nebenher zu verdienen. Das tut er jedoch nachträglich und zusätzlich. Er hat diese Seite nicht wegen der Werbeeinnahmen erstellt und die Werbeeinnahmen stehen auch äußerst selten in einem Verhältnis zum Aufwand. Oder, um es in einem Bild aus dem realen Leben auszudrücken: wer gut musizieren kann, kann sich, wenn er mag, als Straßenmusiker ein paar Euro dazu verdienen. Sich extra ein Musikinstrument zu kaufen und das komplett neu zu erlernen, nur mit dem Ziel anschließend als Straßenmusiker Geld zu verdienen, ist ein eher unsinniges Unterfangen, da Aufwand und Nutzen zumeist in einem schlechten Verhältnis zueinander stehen.
  
Häufig fallen jedoch die erfolgreichen Internetangebote ins Auge, die ganz offensichtlich Geld verdienen wollen. Das liegt natürlich daran, dass sich diese durch hohen Aufwand etabliert haben und Kunden gefunden haben. Supererfolge wie "Facebook" oder "Youtube", die in wenigen Jahren einen Milliarden Euro-Wert erlangt haben, kann man quasi an einer Hand abzählen. Bei diesen kommen Glück, Geldgeber und Können in einer günstigen Kombination zusammen. Wenn es jedoch ein einfaches Erfolgsrezept dafür gäbe, wären wir alle Internetmilliardäre. Andere Angebote wie zum Beispiel die Online-Ableger von Zeitungen nutzen eine ganz andere Infrastruktur ihres Verlagshauses und sind häufig für sich genommen sogar auf der Verlustseite und kosten mehr als sie einehmen.
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Häufig fallen jedoch die erfolgreichen Internetangebote ins Auge, die ganz offensichtlich Geld verdienen wollen. Das liegt natürlich daran, dass sich diese durch hohen Aufwand etabliert haben und Kunden gefunden haben. Supererfolge wie "Facebook" oder "Youtube", die in wenigen Jahren einen Milliarden Euro-Wert erlangt haben, kann man quasi an einer Hand abzählen. Bei diesen kommen Glück, Geldgeber und Können in einer günstigen Kombination zusammen. Wenn es jedoch ein einfaches Erfolgsrezept dafür gäbe, wären wir alle Internetmilliardäre. Andere Angebote wie zum Beispiel die Online-Ableger von Zeitungen nutzen eine ganz andere Infrastruktur ihres Verlagshauses und sind häufig für sich genommen sogar auf der Verlustseite und kosten mehr als sie einnehmen.
  
 
Auch, wenn die Investionskosten auf den ersten Blick niedrig erscheinen, sind die Kosten für Inhalte, Gestaltung und Marketing nicht zu unterschätzen. Um einen professionellen Auftritt zu erzielen, steigen die Investionen rasch in die Tausende. Selbst, wenn man glaubt, alles selbst erledigen zu können, bleibt die eigene Arbeitszeit als Investition. In den meisten Fällen verdient man selbst mit den billigsten Nebenjobs einen besseren Lohn als im Internet.
 
Auch, wenn die Investionskosten auf den ersten Blick niedrig erscheinen, sind die Kosten für Inhalte, Gestaltung und Marketing nicht zu unterschätzen. Um einen professionellen Auftritt zu erzielen, steigen die Investionen rasch in die Tausende. Selbst, wenn man glaubt, alles selbst erledigen zu können, bleibt die eigene Arbeitszeit als Investition. In den meisten Fällen verdient man selbst mit den billigsten Nebenjobs einen besseren Lohn als im Internet.
  
Die größten Erfolgsaussichten im Internet Geld zu verdienen, hat man, wenn man tatsächlich greifbare Waren oder Dienstleistungen anbietet. In diesem Fall dient das Internet allerdings lediglich als Plattform für Produkte, die man auch im wirklichen Leben zumeist anbieten könnte. Wer ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung anbietet, kann tatsächlich von der großen Zahl an potentiellen Kunden und den vergleichsweise geringen Investionskosten profitieren. Wer nicht-materielle Produkte wie etwa Texte oder Fotos vermarkten möchte, muss schon herausragende Qualität anbieten, um erfolgreich zu sein. Gegebenenfalls kann man über die Vermarktung nicht-materieller Produkte auch dann nachdenken, wenn man diese bereits erstellt hat und nicht erst noch produzieren muss. In allen anderen Fällen erscheint der Versuch im Internet Geld verdienen zu wollen nicht empfehlenswert. Man sollte sich genau über die Konkurrenz informieren. Sollte Konkurrenz nicht vorhanden sein, ist das zumeist ein Zeichen, dass sich für das geplante Projekt viel weniger Kunden finden als gedacht.
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Die größten Erfolgsaussichten im Internet Geld zu verdienen, hat man, wenn man tatsächlich greifbare Waren oder Dienstleistungen anbietet. In diesem Fall dient das Internet allerdings lediglich als Plattform für Produkte, die man auch im wirklichen Leben zumeist anbieten könnte. Wer ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung anbietet, kann tatsächlich von der großen Zahl an potentiellen Kunden und den vergleichsweise geringen Investionskosten profitieren. Wer nicht-materielle Produkte wie etwa Texte oder Fotos vermarkten möchte, muss schon herausragende Qualität anbieten, um erfolgreich zu sein. Gegebenenfalls kann man über die Vermarktung nicht-materieller Produkte auch dann nachdenken, wenn man diese bereits erstellt hat und nicht erst noch produzieren muss. In allen anderen Fällen erscheint der Versuch, im Internet Geld verdienen zu wollen, nicht empfehlenswert. Man sollte sich genau über die Konkurrenz informieren. Sollte Konkurrenz nicht vorhanden sein, ist das zumeist ein Zeichen, dass sich für das geplante Projekt viel weniger Kunden finden als gedacht.
  
 
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Aktuelle Version vom 25. Februar 2018, 14:57 Uhr

Hinweis: Der Autor des Artikels ist kein ausgebildeter Fachmann zum Thema. Alle hier getroffenen Aussagen sind nach bestem Wissen sowie gegebenenfalls nach persönlicher Einschätzung des Autors getroffen. Dabei ist es leider nicht auszuschließen, dass einige Angaben veraltet, irreführend oder sonstwie fehlerhaft sind. Letztendlich liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen Lesers, die hier gemachten Angaben zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Informationen einzuholen. Der Autor kann und will darum keine Garantie oder Haftung für Probleme oder Verluste, die trotz oder wegen der Befolgung der hier genannten Ratschläge eintreten, übernehmen. Jeder Leser hat natürlich die Möglichkeit, die folgenden Ratschläge nicht zu befolgen oder sie gar nicht erst zu lesen.


Wie kann ich im Internet Geld verdienen?

Das Internet bietet eine riesige Ansammlung von Inhalten und Informationen, die von zahlreichen Besuchern aufgerufen werden. Viele Anbieter von Informationen, Produkten oder Dienstleistungen versuchen mit unterschiedlichem Erfolg, mit dem Internet Geld zu verdienen. Wenn man selbst Geld verdienen möchte, muss sollte man im Vorfeld einige Dinge beachten.

Investitionskosten

Das Internet ist mittlerweile so verbreitet, dass die meisten Menschen zumindest in den Industrieländern regelmäßig das Internet nutzen und als potentielle Kunden in Frage kommen. Für Anbieter ist es sehr preiswert, eigene Angebote ins Internet einzustellen. Webhoster bieten brauchbare semiprofessionelle Infrastruktur teilweise für weniger als 10 Euro monatlich an. Damit ist ein Internet fast immer preiswerter als ein entsprechendes reales Angebot. Ein Webshop kostet weniger als ein Ladenlokal, ein Weblog weniger als eine gedruckte Zeitung und so weiter.

Die Hauptinvestion liegt damit zumeist im Erstellen der Inhalte oder Produkte, die man anbieten will und in deren Versand. Diese Investition tätigt man entweder durch eigene Arbeitsleistung oder durch Beschäftigung von Angestellten oder Dienstleistern. Wie in der realen Welt ist das Kundeninteresse stark vom Geschmack der Kunden und von der Qualität der Produkte abhängig. Um diese Kunden überhaupt zu erreichen, ist im Internet in Besonderen Maße Werbung und Marketing notwendig, damit das eigene Angebot nicht in der Vielzahl Milliarden von Internetseiten versteckt bleibt.

Absatzmarkt

Die Verbreitung des Internets und die geringen Kosten eines Internetauftritts, sind ein großer Vorteil bei den Investitionskosten, aber ein großer Nachteil für den Absatzmarkt. Wer im Internet Geld verdienen möchte, konkurriert mit Milliarden von Webseiten, unter denen zumeist sehr viele sind, die vergleichbare oder bessere Produkte oder Inhalte anbieten als man selbst. Um auf seinem Teilgebiet Fuß zu fassen, ist in erster Linie Marketing notwendig, um überhaupt Besucher zu bekommen und in zweiter Linie Qualität, um diese Besucher dazu zu bringen Geld zu generieren und anschließend wieder zu kommen oder das Angebot vielleicht sogar weiter zu empfehlen. Auf keinen Fall sollte man die Bekanntheit und Qualität anderer Märkte unterschätzen. Wer etwa blauäugig versucht, ein bekanntes Konzept zu kopieren, wird rasch feststellen, dass man zu Beginn nur einen winzigen Bruchteil der Besucher des Originals hat und dass sich dieser Bruchteil nur sehr schwer erhöhen wird.

bezahlte Inhalte

Ein anderes Problem beim Geld verdienen ist die weit verbreitete "Kostenloskultur" im Internet, die dazu führt, dass die meisten Inhalte kostenlos angeboten werden. Das betrifft selbst hochwertige Produkte wie Landkarten, Suchmaschinen, Bilder, Videosammlungen oder selbst Pornographie. Daher sind die Nutzer nur selten bereit, für Inhalte im Internet Geld zu bezahlen, außer

  • es gibt einen materiellen Gegenwert (zum Beispiel, wenn man Waren verkauft)

In dem Fall gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage für die entsprechenden Produkte.

  • das Produkt ist äußerst gut und hochwertig und wird nirgendwo anders vergleichbar gut und günstig angeboten.

Hier sollte man sich im Vorfeld genau über die Konkurrenz informieren und wird zumeist feststellen, dass diese stark vertreten ist. Sollte das nicht der Fall sein, dann ist sehr fraglich, ob es überhaupt genügend Nutzer gibt, die an dem Inhalt oder Produkt Interesse haben. Zusätzlich ist zu bedenken, dass sich im Internet das Angebot und die Nachfrage sehr schnell ändern können und plötzlich doch unerwartet ein Konkurrenzprodukt auftaucht oder das vorher vohandene Kundeninteresse sich anderen Dingen zuwendet..

  • man setzt auf die Dummheit der Nutzer, auch dann für Angebote zu zahlen, wenn sie anderswo sogar kostenlos zu haben sind

Hier befindet man sich sehr schnell im Graubereich der Legalität. Selbst wenn man geschickt genug vorgeht, um nicht Betrug zu begehen, so wird man es doch sehr wahrscheinlich mit unzufriedenen Kunden und teueren Rechtsstreitigkeiten zu tun bekommen.

Dienstleitungen

Eine andere Möglichkeit, im Internet Geld zu verdienen, besteht im Angebot von Dienstleistungen. Hier dient das Internet quasi als Vermittlungsagentur für Dienstleistungen, die man selbst oder durch Mitarbeiter an Kunden verkauft. Wie im wirklichen Leben sind die Möglichkeiten, Dienstleistungen anzubieten, beinahe unbegrenzt und wie im wirklichen Leben sind viele Dienstleistungen entweder nur für sehr wenige Kunden interessant oder werden von sehr vielen Konkurrenten ebenfalls angeboten.

Auch bei den Dienstleistungen gilt, dass die meisten Dienste, die keinen Aufwand erfordern sehr häufig bereits gut und sehr oft sogar kostenlos angeboten werden. Üblicherweise bezahlt werden hingegen Dienstleistungen, die tatsächlich einen Arbeitsaufwand oder sogar besondere Kenntnisse (Search Engine Optimizing, Webprogrammierung, Design) erfordern. Es gibt sogar bereits Dienstleistungen, die sich auf das vermitteln von Dienstleistungen spezialisiert haben. Beispiele dafür sind neben vielen anderen etwa http://www.my-hammer.de/, https://www.mturk.com/mturk/welcome (englisch) oder http://www2.innocentive.com/ (englisch)

Werbung

Da die Nutzer für die meisten Dienstleistungen kein Geld bezahlen wollen, versuchen viele Angebote, nicht direkt mit ihren Nutzern Geld zu verdienen, sondern indirekt, indem sie Werbung auf ihrer Webseite anbringen und sich von den Werbetreibenden bezahlen lassen. Zu diesem Mechanismus gibt es auf dieser Webseite einen eigenen Artikel: Mit Webseiten Geld verdienen.

Fazit: Erfolgschancen

Die Möglichkeiten, im Internet Geld zu verdienen, sind im Allgemeinen bei Weitem schlechter als es den Anschein hat. Wenn man genauer hinsieht, wird man feststellen, dass die weitaus meisten Webseiten, dies auch gar nicht versuchen. Auf professioneller Ebene sind da die großen Firmen und Institutionen zu nennen, die das Internet zwar zur Produktinformation und zum Kundenkontakt nutzen, aber direkt über das Internet kein Geld verdienen. Dazu kommen unzählige kleine Anbieter, die Informationen und Dienste auf ihrer Webseite aus Spaß oder Idealismus veröffentlichen und nicht, um damit Gewinn zu erzielen. Auch wenn viele dieser Seiten durch Werbung oder andere Mittel etwas Geld verdienen wollen, muss man hier ganz deutlich Ursache und Wirkung trennen und darf sich nicht blenden lassen.

Wenn zum Beispiel jemand als Hobby eine aufwändige Informationsseite zu einem Thema erstellt und damit auch Besucher erreicht, so ist es für ihn nahe liegend diesen Erfolg mit einigen Werbebannern nutzen, um ohne zusätzlichen Aufwand noch einige Euros nebenher zu verdienen. Das tut er jedoch nachträglich und zusätzlich. Er hat diese Seite nicht wegen der Werbeeinnahmen erstellt und die Werbeeinnahmen stehen auch äußerst selten in einem Verhältnis zum Aufwand. Oder, um es in einem Bild aus dem realen Leben auszudrücken: wer gut musizieren kann, kann sich, wenn er mag, als Straßenmusiker ein paar Euro dazu verdienen. Sich extra ein Musikinstrument zu kaufen und das komplett neu zu erlernen, nur mit dem Ziel anschließend als Straßenmusiker Geld zu verdienen, ist ein eher unsinniges Unterfangen, da Aufwand und Nutzen zumeist in einem schlechten Verhältnis zueinander stehen.

Häufig fallen jedoch die erfolgreichen Internetangebote ins Auge, die ganz offensichtlich Geld verdienen wollen. Das liegt natürlich daran, dass sich diese durch hohen Aufwand etabliert haben und Kunden gefunden haben. Supererfolge wie "Facebook" oder "Youtube", die in wenigen Jahren einen Milliarden Euro-Wert erlangt haben, kann man quasi an einer Hand abzählen. Bei diesen kommen Glück, Geldgeber und Können in einer günstigen Kombination zusammen. Wenn es jedoch ein einfaches Erfolgsrezept dafür gäbe, wären wir alle Internetmilliardäre. Andere Angebote wie zum Beispiel die Online-Ableger von Zeitungen nutzen eine ganz andere Infrastruktur ihres Verlagshauses und sind häufig für sich genommen sogar auf der Verlustseite und kosten mehr als sie einnehmen.

Auch, wenn die Investionskosten auf den ersten Blick niedrig erscheinen, sind die Kosten für Inhalte, Gestaltung und Marketing nicht zu unterschätzen. Um einen professionellen Auftritt zu erzielen, steigen die Investionen rasch in die Tausende. Selbst, wenn man glaubt, alles selbst erledigen zu können, bleibt die eigene Arbeitszeit als Investition. In den meisten Fällen verdient man selbst mit den billigsten Nebenjobs einen besseren Lohn als im Internet.

Die größten Erfolgsaussichten im Internet Geld zu verdienen, hat man, wenn man tatsächlich greifbare Waren oder Dienstleistungen anbietet. In diesem Fall dient das Internet allerdings lediglich als Plattform für Produkte, die man auch im wirklichen Leben zumeist anbieten könnte. Wer ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung anbietet, kann tatsächlich von der großen Zahl an potentiellen Kunden und den vergleichsweise geringen Investionskosten profitieren. Wer nicht-materielle Produkte wie etwa Texte oder Fotos vermarkten möchte, muss schon herausragende Qualität anbieten, um erfolgreich zu sein. Gegebenenfalls kann man über die Vermarktung nicht-materieller Produkte auch dann nachdenken, wenn man diese bereits erstellt hat und nicht erst noch produzieren muss. In allen anderen Fällen erscheint der Versuch, im Internet Geld verdienen zu wollen, nicht empfehlenswert. Man sollte sich genau über die Konkurrenz informieren. Sollte Konkurrenz nicht vorhanden sein, ist das zumeist ein Zeichen, dass sich für das geplante Projekt viel weniger Kunden finden als gedacht.

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