Zeitratgeber - Einleitung

Aus Tipps, Tricks und Anleitungen
Version vom 11. November 2015, 17:33 Uhr von Edit (Diskussion | Beiträge)

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Hinweis: Der Autor des Artikels ist kein ausgebildeter Fachmann zum Thema. Alle hier getroffenen Aussagen sind nach bestem Wissen sowie gegebenenfalls nach persönlicher Einschätzung des Autors getroffen. Dabei ist es leider nicht auszuschließen, dass einige Angaben veraltet, irreführend oder sonstwie fehlerhaft sind. Letztendlich liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen Lesers, die hier gemachten Angaben zu überprüfen und gegebenenfalls weitere Informationen einzuholen. Der Autor kann und will darum keine Garantie oder Haftung für Probleme oder Verluste, die trotz oder wegen der Befolgung der hier genannten Ratschläge eintreten, übernehmen. Jeder Leser hat natürlich die Möglichkeit, die folgenden Ratschläge nicht zu befolgen oder sie gar nicht erst zu lesen.


Was bedeutet es, keine Zeit zu haben?

Unser Leben ist derart von der Zeit geprägt, dass wir sie meist gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Wie selbstverständlich lesen wir die Uhr, planen Termine und setzen Fristen ohne großartig darüber nachzudenken. Die einzigen Momente, in denen sich die Zeit von selbst in den Bereich unserer Aufmerksamkeit drängt, sind wenn wir plötzlich merken, wie die Zeit vergeht, weil zum Beispiel schon wieder Weihnachten ist - oder wenn wir feststellen, dass wir keine haben.

Während das allzu rasche Vergehen der Zeit oft mit ein wenig Erschrecken und etwas Sehnsucht abgehakt werden kann, lässt sich Zeitmangel nicht so einfach verdrängen, weil er unmittelbare Effekte hat. Sei es, dass man die Bahn verpasst, dass ein wichtiger Auftrag platzt, weil die Planziele definitiv nicht mehr einzuhalten sind, oder dass man es dieses Jahr beim besten Willen nicht schafft, zum 58. Geburtstag der Mutter zu kommen. Zu wenig Zeit zu haben, hat Konsequenzen in allen Lebensbereichen. Sie treffen uns im Beruf und im Privatleben.

In den allermeisten Fällen sind diese Konsequenzen ungewollt und negativ. Um sie vermeiden oder die schlimmsten akuten Folgen abzuwenden, beginnen wir daher, zu improvisieren und unsere Zeitkontingente neu zu arrangieren. Normalerweise geht das auf lange Sicht zu Lasten eines der Lebensbereiche und nicht selten werden die größten Einschnitte dann im Privatleben vorgenommen. Während einige auf die Weise zu wahren Improvisationskünstlern werden, versuchen andere kompromisslos, vermeintliche Zeitfresser zu eliminieren. Auf als unwichtig erkannte Dinge schaut man von da an herunter und erklärt nicht ohne einen gewissen Stolz: "Für so etwas habe ich keine Zeit." - aber die entscheidende Frage dabei ist doch: Warum eigentlich nicht?

Letztlich liegt es daran, dass jemand, der keine Zeit hat, meist erst recht keine Zeit dafür hat, sich grundlegend mit dem eigenen Umgang mit Zeit auseinanderzusetzen. Doch, wenn man das Zeitproblem nachhaltig lösen will, kommt man nicht umhin, sich einmal etwas genauer mit seiner Zeitsituation zu beschäftigen. Erst dann kann man die wesentlichen Mechanismen erkennen, nach denen man seine Zeit einteilt und erst dann kann man sich überhaupt konkrete Ziele setzen, ohne die sich Maßnahmen weder passend planen noch bewerten lassen.

Eine Beschäftigung mit der eigenen Zeitsituation ist schon deshalb empfehlenswert, weil sie nicht lange dauert, während man von den gewonnenen Erkenntnissen üblicherweise sein Leben lang profitieren kann. Wenn man mehr Zeit hat, kann man mehr schaffen, hat mehr Freizeit und mehr Zeit, sich zu erholen.

Keine Zeit zu haben, bedeutet dagegen nicht nur Verzicht und schmerzhafte Fehlschläge. Es bedeutet auch Streß, Hetze und Unfreiheit. Im schlimmsten Fall führt chronischer Zeitmangel zu gesundheitlichen Problemen und bekommt eine Eigendynamik, die sich zu einem Gefühl ständiger Bedrohung und Überforderung auswächst, in dem man am Ende keine der Aufgaben, denen man sich gegenüber sieht, mehr vernünftig erfüllen kann.

Jede Erleichterung, die man sich schaffen kann, wird das eigene Leben nicht nur glücklicher und gesünder machen, sondern auch wesentlich effektiver. Und wer am Ende tatsächlich keine Möglichkeit feststellt, die eigene Zeit besser zu planen, der hat für sich wenigstens die Erkenntnis gewonnen, alles richtig zu machen. Und zumindest diese Sicherheit sollte man für sich erlangen.


Der Zeitratgeber umfasst folgende Kapitel:

1. Zeitratgeber - Einleitung
2. Zeitratgeber - Über diesen Ratgeber
3. Zeitratgeber - Wem gewähre ich meine Zeit
4. Zeitratgeber - Tagesablauf entschlacken
5. Zeitratgeber - Aufgaben vergleichen
6. Zeitratgeber - Bestandsaufnahme
7. Zeitratgeber - Aufgabenverwaltung
8. Zeitratgeber - Persönliches Zeitmanagement
9. Zeitratgeber - Der Umgang miteineinander
10. Zeitratgeber - Weitere Denkanstöße
11. Zeitratgeber - Was nun